A Kossuth-család lengyelországi ágáról

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30A Kossuth-család lengyelországi ágáról
a Turul XXXVI. (1918–21) kötetében Tóth László egy Angliába szakadt Kossuth-ivádék közlései alapján, érdekes adatokat tett közzé s egyúttal adta a Kossuth-család lengyelországi ágának leszármazási tábláját is. (35. l.) Az alábbi levél, melyet Kossuth Hippolit és Romuald 1844 július 17-én intéztek Varsóból Kossuth Lajoshoz, a Turulban közölt adatokkal nem egyezik ugyan, úgy látszik azonban, hogy mégis hitelesebb adatokat tartalmaz, mint W. R. Kossuth jóval későbben kelt tudósítása.
A levél, melynek eredetije a Magyar Nemzeti Múzeumban őrzött Kossuth-iratok közt található, a következőképen hangzik:
Gnädiger, Hochzuverehrender Herr!
Unser gegenwärtiges Schreiben werden Sie wahrscheinlich mit Verwunderung empfangen; doch – es ist uns um die Erreichung eines höchst wichtigen Zweckes zu thun, so dürfen wir also keine Hindernisse scheuen und wagen es deshalb Sie mit Folgendem zü belästigen.
Wir stammen von einer ungarischen Familie ab und da wir im Königreiche Polen geboren sind, so können wir unser jetziges und künftiges Schicksal nur auf den hiesigen Gesetzen begründen und dazu ist uns die Beweisaufführung unserer adeligen Herkunft unentbehrlich. – Wir zwei Brüder Hipolit und Romuald von Kossuth sind die einzigen dieser Familie, die sich im Königreiche Polen befinden: Hipolit der Aeltere ist verheirathet, Vater von 4 Kindern und im Ministerium des Innern als Bau-Inspektor angestellt, Romuald der Jüngere ist 25 Jahre alt und arbeitet im Ingenieur-Corps. – Unser Grossvater Franz von Kossuth war Besitzer des Gutes Koszyce und Rittmeister der k. k. ungar. goldenen Husaren; derselbe hat sein Vaterland, das Königreich Ungarn ohngefähr im Jahre 1793 verlassen und ist nach Polen gegangen. Seine zwei Söhne Johann und Joseph hat er mit sich genommen, die zwei Töchter aber, – deren Vornamen uns unbekannt ist, hat er nebst seiner Gemalin Krzywicka von Hause in Ungarn zurückgelassen. Johann ist in Polen geblieben, Joseph, hingegen ist in k. russische Dienste getreten und, ob er noch lebt oder nicht, ist uns unbekannt. Johanna hat zwei Söhne gehabt, namentlich uns beide Unterschriebene: Hipolit und Romuald. Warum unser Grossvater, Franz von Kossuth, sein Vaterland verlassen, haben wir, weder von diesem, noch von unserem Vater (der ebenfalls schon verstorben ist) erfahren können und dasjenige, was wir oben angeführt haben, ist uns in unserer Kindheit von unserem Vater erzählt worden, so wie wir uns auch sehr wohl noch zu erinnern wissen, dass vielfältig die Rede davon gewesen ist, Sie Lajosza – wären der leibliche Bruder unseres Grossvaters Franz von Kossuth. Uebrigens haben wir keine schriftlichen Beweise über das, was eben gesagt worden, nachzuweisen.
Da es uns lediglich nur darum geht, durch Nachweisung unseres Erbadels unsere Laufbahn in den hiesigen königl. Diensten verbessern zu können, so erdreistén wir uns, Sie Hochzuverehrender Herr gehorsamst darum zu bitten; uns einen gültigen schriftlichen Beweis von unserem Adel gütigst mittheilen zu wollen.
Gnädigster Herr! Als Waisen erwarten wir in einem fernen Lande auf Ihre Hilfe. Möchte doch Ihr Edelmuth, dessen Ruf bis zu uns gedrungen, möchte er Sie doch leiten, uns die Mittel an die Hand zu geben etwas zu dem Glanze des alterthümlichen ungarischen Namens Lajosza de Kossuth beitragen zu können. Beehren Sie uns gütigst mit ein paar Zeilen, diese werden uns die Ueberzeigung einflössen, es sei die Stimme des Grossvaters, der zu seinen Enkeln und Enkelskindern spricht.
Wir empfehlen uns Ihrer gnädigen Gewogenheit und verbleiben mit tiefsten Hochachtung und Ehrerbietung
Ihre
ganz ergebenste
Hippolit de Kossuth,
Romuald von Kossuth.
Warschau, den 17ten Juli 1844.
Die Adresse:
Romuald von Kossuth,
Warschau, Tamka-Strasze No 2865, in der Wohnung des Obersten Urbanski.
Lukinich Imre.

 

 

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