Bebek von Pelsöcz.

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Bebek von Pelsöcz.
Wappen, a): Patriarchenkreuz, aus einem Dreiberge wachsend.
Kleinod: Gekrönter Jungfrauenrumpf, d. Hinterhaupt besteckt mit je einem n. Fisch, mit auf- u. einwärtsgebogenen Schwanzflossen.
(Nach d. Orig.-Kleinod-Siegel d. d. 1397 des „Detricus Bubeck de Pelsewch” – im Cap. A. Lelesz, wo der Helm sammt Decke u. dem Kleinode, beiderseits v. je einem Wappenschilde, wie oben, begleitet erscheint. – Wagner, Coll. geneal. Dec. u. früher Batthány, Leges Eccl. I. 471. I. geben der Jungfrau „Fischarme” u. machen aus dem Kübelhelme sammt Decke, dem Kleinode einen „Unterleib”, – was zweifellos auf irriger Auffassung, oder auf Undeutlichkeit des zu Gebote gestandenen Siegels d. d. 1401 des Palatines Dietrich v. Bebek II. beruht haben dürfte).
Wappen, b): Patriarchenkreuz (Lothringerkreuz), oberhalb besteckt, mit je drei, beiderseits sich ab- u. seitwärts neigenden länglichen u. spitzigen Blättern (Palmzweigen?).
Kleinod: Wie oben.
(Wappen auf dem Grabsteine d. d. 1421 des Georg Bubek, in d. Kirche v. Görgö im Zipser Comitate. – Troph. Estoraz. bringt das Wappen der Ursula Bebek wie folgt: Lothringerkreuz, aus dem untern Schildesrande wachsend, die obersten Kreuzungen besteckt, mit je einer, am Stengel sich ab- u. seitwärtsneigenden Blume (Rose?). (Wir nehmen den Bericht dieser nicht verlässlichen Quelle einfach zur Kenntniss). – Ein zweiter Grabstein dieser Familie, derjenige der Wittwe des Georg Bebek, Sofia Patócsy († 1. September 1583) befindet sich in d. Kirche v. Kokelburg. – Vergl. auch die Wappen des aus gleichem Stamme entsprossenen, erloschene Geschlechtes Chetneky).
Wappen c): In R. ein an Capitälstelle mit sechs (3, 3) beiderseits sich abbiegenden # Hahnenfedern (auch mit einem Straussenwedel) bestecktes, freischwebendes (sporadisch auch aus dem Fussrande oder aus einem grünen Dreiberge sich erhebendes) weisses Patriarchenkreuz mit ausgeschweiften Enden (Lothringerkreuz).
Kleinod: Hervorbrechende, gelbhaarige gekrönte Jungfrau, die Mundwinkel beiderseits besteckt mit einem natürlichen Fische mit auf- und einwärts gebogenem Schwanze.
Decken: (zugleich des Oberkleid der Jungfrau bildend): r. – w.
(Siebmacher, Ung. Suppl. S. 17.)
Die † Bebek v. Pelsöcz, stammten im Vereine mit den gleichfalls, bereits schon erloschenen: Bólyay, Csetneky, Csire de Álmosd, Méhy, Ördög de Peleske, Sághy von Karáncs-Ságh, Pócsayi und einem Geschlechte Toroczkay, vom Genus Akos ab. – Von diesen genannten Geschlechtern, führten mit den Bebek vereint ein gleiches Wappenbild (das federnbesteckte Doppelkreuz) als Erkennungszeichen ihrer gemeinsamer Abstammung vom eben genannten Genus: die Csetneky und die Csire de Álmosd.
(Über dieses hochansehnliche historische Geschlecht, welches bald Bebek, bald Bubek ec. geschrieben wurde, siehe: N. J. I. 256–263).
(Csengheö u. Csoma, Alte Grabdenkmäler aus Ungarn. Bpesth, 1890. Pag. 11–23. – Dr. Csánki Dezsö, M. tört földr. Bpesth I. Pag. 75, 151, 183, 222, 241, 316. – Vergl. auch den Artikel „Genus Akos”).
Filip, einer der Stammväter dieses Geschlechtes, vertheidigte 1242 die Burg Kalnik im damaligen Slavonien gegen die Tataren. Emerich Bebek war 1379–1382 Banus von Dalmatien und Kroatien. Detrik Bebek war 1383–1384 und später wieder 1390 –1392 Banus totius Slavoniae. Die Bebeks waren im XV. Jahrh. Gutsbesitzer im Kreuzer Komitate.

 

 

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